Reisen

Seit 2009 bin ich drei bis vier Monate im Jahr als Guide, Referentin und Fotografin (vorwiegend) in den Polargebieten unterwegs. Hier und in meinem Newsletter schreibe ich Reisen aus, die ich begleite. Ausserdem stelle ich sporadisch ausgewählte Angebote von Drittanbietern vor – immer mit persönlicher Empfehlung.

Gerne berate ich Sie auch individuell in Bezug auf die einzelnen Destinationen sowie die empfohlene Kleider- und Foto-Ausrüstung.

Ich arbeite mit einem spezialisierten Reisebüro zusammen, so dass auch Ihre Buchung in besten Händen ist.

Antarktis 2017/18

Antarktische Halbinsel
MS Ocean Nova, Antarctica XXI
Classic Antarctica Air Cruises im Dezember 2017: 2.-9., 7.-14., 12.-19., 17.-24., 22.-29. und 27.12.-3.1.
Polar-Circle Air Cruise im Januar 2018: 1.-10.1.
Antarctica Express Air Cruise im Januar 2018: 14.-19.1.
von/nach Punta Arenas (Chile)

Weitere Informationen zu sämtlichen genannten Abfahrten finden Sie hier. Sollten Sie Interesse an einer Buchung haben, freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Arktis 2018

Auf folgenden Reisen bin ich als Lektorin für Geschichte vorgesehen:

Spitzbergen-Umrundung
MS Bremen, Hapag-Lloyd
13. bis 23. Juli 2018
Weitere Informationen

Spitzbergen-Umrundung
MS Bremen, Hapag-Lloyd
23. Juli bis 1. August 2018
Weitere Informationen

Spitzbergen-Umrundung
MS Bremen, Hapag-Lloyd
1. bis 11. August 2018
Weitere Informationen

Auf folgenden Reisen bin ich als Reisebegleitung vorgesehen:

Spitzbergen-Umrundung mit Kvitøya
MS Plancius, Oceanwide
19. bis 29. August 2019
Weitere Informationen

Ostgrönland/Polarlichter
MS Plancius, Oc
eanwide
17. bis 26. September 2019
Weitere Informationen

Sollten Sie Interesse an einer Buchung haben, freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Die meisten Reisen in die Polargebiete finden im Sommer statt. Typischerweise bewegen sich die Temperaturen zu dieser Zeit in der Arktis um 0 bis 10°C (je nach nördlicher Breite)  und auf der Antarktischen Halbinsel um den Gefrierpunkt. Sowohl in der Arktis als auch in der Antarktis begegnet man im Sommer bei schlechtem Wetter vereinzelt Temperaturen von bis zu -10°C. Die Bedingungen können ausserdem – noch extremer als bei uns in den Bergen – sehr schnell wechseln. Es ist daher wichtig, dass Sie das «Zwiebelprinzip» (mehrere Schichten) anwenden und auf eine qualitativ hochwertige Ausrüstung setzen. Die meisten Teile dürften Ihnen bekannt sein von Ihrer Winter-/Ski-Bekleidung. In einem Fachgeschäft wie Bächli Bergsport kann man Sie praxisnah beraten.

Folgende Liste soll Ihnen beim Einkaufen und Packen helfen – sie erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit:

1. Schicht / Unterwäsche

- Unterhose
- Träger-Unterhemd
- lange Thermo-Unterhose
- langärmliges Thermo-Oberteil
Die 1. Schicht hat die Aufgabe, Sie warm zu halten – auch nach einem schweisstreibenden Aufstieg zu einem windigen Aussichtspunkt... Ich empfehle deshalb die Merino-Teile von Icebreaker, welche die Körpertemperatur regulieren, Feuchtigkeit von der Haut weg transportieren, schnell trocknen und auch nach mehreren Tagen im Einsatz weitestgehend geruchsneutral bleiben. Die so genannten «Bodyfit Base Layer» sind in verschiedenen Gewebedicken erhältlich. Für die reguläre Unterwäsche empfehle ich die Ultralight-Modelle (150g/m2), für die Thermo-Unterwäsche die Lightweigt- oder Midweight-Modelle (200 bzw. 260 g/m2).

2. Schicht / wärmende Innenschicht

- Fleece
- für kalte Tage zusätzlich eine leichte Unterziehjacke
Als Fleece empfehle ein RealFLEECE-Teil von Icebreaker, alternativ kommt eine nicht allzu dicke/steife Faserpelz-Jacke in Frage. Als zweite Unterziehjacke empfehle ich ein MerinoLOFT-Teil von Icebreaker, alternativ kommt eine dünne Daunen- oder PrimaLoft-Jacke in Frage.

3. Schicht / Wetterschutzschicht

- feste, atmungsaktive, wind- und wasserdichte Jacke mit Kapuze (idealerweise mit hoher Wassersäule)
- warme, bequeme Hose (z.B. Skitourenhose)
- feste, atmungskative, wind- und wasserdichte Überziehhose (idealerweise mit hoher Wassersäule)
Die Jacke erübrigt sich, falls Ihnen der Veranstalter einen Parka zur Verfügung stellt. Anstelle der Skitouren- und der Überziehhose können Sie eine gefütterte, atmungsaktive, wind- und wasserdichte Hose (z.B. Skihose) verwenden, jedoch ist die vorgeschlagene Kombination flexibler einsetzbar.

Für die Füsse

- bequeme feste Halbschuhe mit gutem Profil (Schiff innen/aussen, Hin- und Rückreise), z.B. ein All-Terrain- oder Sport-Modell von Lowa
- gefütterte, kniehohe Gummistiefel mit gutem Halt und Profil (für die Anlandungen)
- warme Socken für die Gummistiefel
- ev. Thermo-Einlegesohle für die Gummistiefel
Die meisten Veranstalter stellen kostenlos oder gegen einen kleinen Aufpreis hochwertige Gummistiefel zur Verfügung, die sich übrigens auch prima für die Wanderungen eignen. Falls Sie lieber eigene Gummistiefel mitnehmen möchten, empfehle ich die Modelle «Arctic Sport» oder «Arctic Pro» von Muckboots, «Classic High» von Bogs oder «Purofort Thermo+» von Dunlop. Tragen Sie besser etwas zu grosse als zu kleine Stiefel (Luft isoliert), und tragen Sie warme Wander- oder Skisocken. In den Polargebieten gibt es in der Regel keine Piers, d.h. es wird «nass» angelandet und das Tragen der Gummistiefel ist zwingend. Falls Sie lieber nicht in den Gummistiefeln wandern, können Sie Ihre Wanderschuhe in einem Rucksack mitnehmen, diese nach der Anlandung anziehen und die Gummistiefel am Strand deponieren. Seien Sie auf Schnee, Eis, Schlamm, Geröll etc. gefasst, tragen Sie ein hohen, wasserfesten Bergschuh mit gutem Profil, z.B. von Lowa.

Für Hände und Kopf

- warme Mütze (idealerweise mit integriertem Windstopper)
- Schal oder Buff
- warme, atmungsaktive, wind- und wasserdichte Handschuhe
- dünne, eng anliegende Woll- oder Windstopper-Handschuhe (insbesondere wenn Sie vorhaben, zu viel fotografieren/filmen)

Sonnenschutz

- Sonnenbrille mit 100%-igem UV-Schutz
- Sonnenschutz für Gesicht und Lippen (Schutzfaktor 30 oder höher); ich empfehle die Lotion «Protect&care Lotion SPF 50+» sowie den Stick «Extreme SPF 50+ Stick» von Daylong (dermatologisch getestet, ohne Parfum, Parabene und zusätzliche Konservierungsstoffe).

Nützliche Dinge, die oft vergessen gehen

- Packen Sie für auf dem Schiff normale Kleidung ein; in der Regel ist es an Bord recht warm. Klären Sie ab, ob eventuell für gewisse Anlässe ein Dresscode besteht.
- kleiner wasserdichter/wasserabweisender Rucksack oder Drybag für die Landgänge
- Badehose… für den legendären Polar Plunge!
- Trekkingstöcke können nützlich sein. Auf manchen Schiffen sind sie kostenlos oder zu einem kleinen Aufpreis ausleihbar. Ansonsten empfehle ich ein gut packbares (Teleskop-)Modell von Leki.  
- Falls Sie auf Medikamente angewiesen sind, nehmen Sie lieber zu viel als zu wenig davon mit. An Bord sämtlicher Expeditionsschiffe hat es zwar ein kleines Hospital, aber es ist nur eine beschränkte Auswahl an Medikamenten vorrätig.

Tipps zu Ihrer Fotoausrüstung finden Sie unter dem Menüpunkt  «Fototipps».

Falls Sie die Arktis im Winter bereisen, ist unter Umständen speziellere Ausrüstung angebracht (insbesondere was die Schuhe betrifft). Da die Bedingungen  jedoch für jeden Ort sehr spezifisch sind, gebe ich an dieser Stelle keine Empfehlungen ab. Ihr Reiseveranstalter wird Sie aber diesbezüglich sicherlich gerne beraten.

Wieder zuhause: Pflege Ihrer Bekleidung und Schuhe

Die richtige Pflege Ihrer Ausrüstung ist wichtig. Sie erhält die spezifischen Leistungseigenschaften Ihrer hochwertigen Outdoor-Teile (atmungsaktive Stoffe, Daunen, Wolle, Leder...) und verlängert deren Lebensdauer. Ich empfehle die umweltschonenden und einfach anzuwendenden Reinigungs- und Imprägniermittel von Nikwax.

In den Polargebieten werden Sie atemberaubende Landschaften und eine Vielzahl wildlebender Tiere vor die Linse bekommen – und Sie werden den Impuls verspüren, jedes Detail mit Ihrer Kamera zu dokumentieren. Doch hinter jedem gelungenen Bild steht ein besonderer Moment, eine ausserordentliche Stimmung. Erkunden Sie einen Ort, bevor Sie ihn durch die Linse Ihrer Kamera anschauen, und lassen Sie ihn auf sich wirken. Nur so gelingen Bilder, die Sie und andere BetrachterInnen wirklich berühren. Seien Sie sich ausserdem bewusst, dass ein Foto nicht alles akkurat einfangen kann. Legen Sie die Kamera auch mal beiseite. Geniessen Sie die überwältigenden Eindrücke, lassen Sie sie einsinken in Ihren Erinnerungsschatz.

Bildgestaltung

Fotografieren auf Reisen und in der Natur ist eine Kunst, die viel Geduld und auch eine Portion Glück erfordert. Daneben sind es hauptsächlich ästhetische Entscheidungen, die ein «gutes» Foto ausmachen, und das Equipment ist zweitrangig. Nehmen Sie nur mit, was Sie unbedingt benötigen, und machen Sie sich bereits vor der Reise mit Ihrer Ausrüstung vertraut: Mit einem soliden Grundwissen über die Möglichkeiten Ihrer Kamera beherrschen Sie die Technik – und nicht umgekehrt. So bleibt Ihnen mehr Zeit, um Ihre Aufnahmen bewusst zu gestalten.

Kamera

Heutzutage gibt es exzellente Kompaktkameras mit Zoomobjektiven, die die ganze Skala vom Weitwinkel- bis zum Telebereich abdecken. Wenn Ihnen qualitative Hochwertigkeit (Auflösung, Bildschärfe etc.) wichtig ist, kommen Sie um eine Spiegelreflexkamera nicht herum. Für welche Kamera-Art Sie sich auch immer entscheiden – ziehen Sie für den Fall der Fälle in Betracht, auch ein Ersatzgerät einzupacken.

Objektive (mit Streulichtblende)

Falls Sie eine Spiegelreflexkamera verwenden, nehmen Sie auf jeden Fall ein Standard-Objektiv mit variabler Brennweite (z.B. 18-70mm, 24-85mm, oder 24-105mm) mit, so müssen Sie unterwegs das Objektiv nicht ständig wechseln. In den Polarregionen werden Sie bisweilen auf gewaltige Weiten treffen, darum ist es empfehlenswert, wenn Ihr Standard-Objektiv auch einen gewissen Weitwinkelbereich abdeckt.
Insbesondere für Tierfotos bietet sich ein zusätzliches Tele-Zoomobjektiv mit einem Brennweitenbereich von beispielsweise 70-200mm oder 70-300mm an, idealerweise kombiniert mit einem Bildstabilisator. Objektive mit Brennweiten, die grösser als 300mm sind, kommen selten zum Einsatz. Einzig für gewisse Begegnungen mit Eisbären oder Walen machen sie Sinn, sind aber nicht zwingend. Ein Konverter kann eine gute Alternative zu einer >200mm-Linse sein.Für Polarlichtaufnahmen empfehle ich ein Weitwinkel-Objektiv mit hoher Lichtstärke (im Idealfall f2.8 oder höher).
Es empfielt sich, eine speziell für das betreffende Objetiv gefertigte Streulichtblende (=Sonnenblende/Gegenlichtblende) zu verwenden. Sie verhindert, dass seitlich einfallendes Licht an der Linse oder an Fassungsteilen reflektiert wird - was zu einer Beeinträchtigung des Bildes führt. Die Streulichtblende bietet ausserdem einen gewissen Schutz der Frontlinse, beispielsweise bei Regen, Gischt oder gegen leichte Stösse. Es spricht - ausser bei Aufnahmen mit dem eingebauten oder aufgestecktem Blitz - auch nichts dagegen, die Streulichtblende ständig auf dem Objektiv zu belassen.
Falls Sie eine digitale Spiegelreflexkamera (Vollbildkameras ausgenommen) nutzen, müssen Sie die Objektiv-Brennweite mit dem so genannten Crop-Faktor Faktor miltiplizieren. Je nach Kameramodell beträgt dieser 1.3 bis 1.6. Das heisst, bei einem Crop-Faktor von 1.6 entspricht ein 300mm-Objektiv einem 480mm-Objektiv usw. Ist der Crop-Faktor bei Teleobjektiven meist von Vorteil, weil die Brennweite erhöht wird, kann er bei Weitwinkelobjektiven als nachteilig empfunden werden: Ein 24mm-Objektiv etwa entspricht bei einem Crop-Faktor von 1.6 einem 38mm-Objektiv – was nicht mehr besonders weitwinklig ist. Wenn Sie sich also ein Weitwinkelobjektiv anschaffen möchten, sollten Sie den Crop-Faktor unbedingt miteinbeziehen und ein möglichst weitwinkliges Objektiv (z.B. 17mm) wählen.

Stativ

Durch den Einsatz eines Stativs erreichen Sie bei Ihren Fotos die höchstmögliche Schärfe. Stative haben jedoch den Nachteil, dass sie etwas umständlich zu transportieren und zeitintensiv zu bedienen sind. Es ist Ihre Entscheidung, ob Sie diese Mühen auf sich nehmen möchten oder nicht. Einzig für Polarlicht-Aufnahmen ist ein Stativ unerlässlich.

Filter

Verwenden Sie zum Schutz Ihrer Linsen einen Filter (Schutz- oder UV-Filter; kaufen Sie unbedingt einen hochwertigen Filter, denn Billig-Filter können sich negativ auf die Bildqualität auswirken). Optional empfehle ich Ihnen den Einsatz eines Polarisationsfilters, mit dem sich in einem Bildausschnitt Spiegelungen vermeiden und/oder Farben sowie Kontraste verstärken lassen. Seien Sie sich jedoch bewusst, dass es sehr viel Übung braucht, um einen Polarisationsfilter richtig zu bedienen, ohne gleich das ganze Bild zu beeinträchtigen.

Batterien

Nehmen Sie Ersatzbatterien mit. Unter Umständen sind dort, wo Sie hinreisen, keine Batterien erhältlich! Falls Sie wiederaufladbare Batterien benutzen, die bereits einige Jahre alt sind, empfehle ich Ihnen, neue anzuschaffen, da diese schneller geladen sind und länger halten – gerade auch in der Kälte.

Speichermedien

Sie werden hunderte, wenn nicht tausende von Fotos schiessen – auf alle Fälle mehr, als Sie denken! Packen Sie deshalb genügend Speicherkarten ein, denn wie Batterien sind auch Speicherkarten vor Ort meistens nicht erhältlich. Ich empfehle Ihnen ausserdem, einen Foto-Tank (Harddisk mit integriertem Card Reader) oder einen Laptop mitzunehmen. So können Sie Sicherungskopien Ihrer Fotos anlegen, und ein Laptop ermöglicht zudem gleich ein erstes Aussortieren.

Hinweis zum Einsatz von Dronen

Für TouristInnen, die mit Veranstaltern reisen, welche der IAATO bzw. der AECO angeschlossen sind, ist der Einsatz von Dronen zurzeit nicht erlaubt. Ausführliche Informationen zu den Hintergründen gibt es hier (Antarktis) und hier (Arktis).

Transport

Eines wird Ihre Reise in die Polargebiete sicher nicht sein: technikfreundlich. Transportieren Sie Ihr Equipment deshalb in einer gepolsterten und wasserabweisenden oder gar wasserdichten Traglösung. Ich empfehle die Rucksäcke/Taschen von Lowepro (alle Modelle mit «AW» in der Produktbezeichnung werden mit mit einer integrierten Schutzhülle ausgeliefert; die Modelle der Linie «DryZone» sind wasserdicht) oder die Resin-Koffer von HPRC.
Verwenden Sie bitte keinesfalls Plastiksäcke, denn diese fliegen bei einem Windstoss leicht davon und können im fragilen Ökosystem der Polargebiete erheblichen Schaden anrichten.

Kälte

Die meisten Reisen in die Polargebiete finden im Sommer statt. Typischerweise bewegen sich die Temperaturen zu dieser Zeit in der Arktis – je nach nördlicher Breite – um 0 bis 10°C und auf der Antarktischen Halbinsel um den Gefrierpunkt. Sowohl in der Arktis als auch in der Antarktis begegnet man im Sommer bei schlechten Wind- und Wetterbedingungen vereinzelt Temperaturen von bis zu -10°C. Damit hat Ihre Kamera keine Mühe (selbst wenn in der Bedienungsanleitung ein einwandfreies Funktionieren nur bei 0-40°C grantiert wird). Bereisen Sie die Arktis im Winter, liegen die Temperaturen um -20 bis -30°C (manchmal sogar darunter), und es können spezielle Vorkehrungen nötig sein. Die Kälte beeinträchtigt insbesondere die Akkus/Batterien. Tragen Sie deshalb mehrere Akkus/Ersatzbatterien in Ihrer Jackeninnentasche mit, so dass Sie Akkus/Batterien, die aufgrund der niedrigen Temperaturen nicht mehr funktionieren, sofort ersetzen können. Akkus/Batterien, die durch grosse Kälte ihren Geist aufgegeben haben, werden an der Wärme übrigens wieder funktionstüchtig.

Begegnungen

Ihr Expeditionsteam wird Sie vor Ihrem ersten Landgang über einige Regeln informieren, deren Einhaltung einem nachhaltigen Tourismus dient und somit unerlässlich ist. Unter anderem werden Sie gebeten, sich Tieren nur bis zu einem gewissen Punkt zu nähern, um Ihr Gegenüber – und auch sich selber – nicht in eine Stressituation zu bringen. Aber insbesondere Pinguine watscheln bald einmal direkt auf Sie zu, um vorstellig zu werden. In diesem Fall brauchen Sie sich nicht zu entfernen, sondern dürfen diese einzigartige Begegnung in vollen Zügen geniessen…

Wieder zuhause: Ihre Fotos präsentieren

Machen Sie etwas aus den vielen Fotos, die Sie von Ihrer unvergesslichen Reise mit nach Hause gebracht haben! Stellen Sie für Ihre Freundinnen und Freunde oder einen grösseren Interessiertenkreis einen Vortrag oder eine mit Musik unterlegte Diaschau zusammen. Wichtig ist dabei, dass Sie nicht zu viele Bilder zeigen (Richtgrösse Vortrag: 40-60 Bilder für eine ca. 45-minütige Präsentation; Diaschau: 100 bis 150 Bilder, jeweils 6 Sekunden stehen lassen). Ein Fotobuch ist eine weitere schöne Option. Vielleicht möchten Sie aber auch das eine oder andere Bild bei Ihnen zuhause aufhängen oder eine kleine Ausstellung organisieren? Spezialisierte Anbieter wie ifolor machen Vieles möglich...

Eine Reise in die Polargebiete führt in eine geheimnisvolle Welt voller Extreme, die grosse Faszination und mitunter auch starke Emotionen auslöst. Aufgrund des Klimawandels sind Antarktis und Arktis heute stärker denn je im Fokus des Interesses einer breiten Öffentlichkeit. Parallel dazu steigt die Nachfrage nach Reisen in die teilweise bis vor wenigen Jahren noch unberührten Gebiete. Dieser an sich zwiespältige Boom ist für die Tourismusbranche eine Herausforderung und stellt sie zugleich vor eine grosse Verantwortung.

Seit 1991 bzw. 2003 setzen sich die IAATO (Antarktis) und die AECO (Arktis) ein für den Schutz der polaren Natur und Tierwelt. Die Reiseveranstalter, die diesen beiden internationalen Verbänden angeschlossen sind, verpflichten sich, zwecks eines nachhaltigen und sicheren Tourismus' ein umfangreiches, jährlich aktualisiertes Regelwerk einzuhalten.

Als ReisendeR können Sie somit Ihren Teil der Verantwortung wahrnehmen, indem Sie ausschliesslich bei Mitgliedern der IAATO und/oder AECO buchen.

Leitfaden für die BesucherInnen der Arktis PDF, 2.84 MB
Leitfaden für die BesucherInnen der Antarktis PDF, 130 KB

Es ist mir ein grosses Anliegen, als Guide oder Vortragende nicht nur zu «unterhalten», sondern auch Gesprächs- und Denkstoff zu liefern. Über die Tagesaktualität hinaus möchte ich auf die fragile Schönheit der polaren Ökosysteme aufmerksam machen. Und im besten Fall gelingt es mir, dass meine ZuhörerInnen und Gäste selbst zu polaren BotschafterInnen werden...